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Snackification – eine Esskultur im Wandel
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Ernährung
Snackification – eine Esskultur im Wandel. Vieles ist im Wandel - gesellschaftliche Veränderungen wie Globalisierung, Urbanisierung, Konnektivität, mehr Singlehaushalte, Home- und Co-Working führen letztlich auch zu einer veränderten Esskultur. Von gemeinsamen Mahlzeiten im gemütlichen Beisammensein geht der Trend hin zur reinen Nahrungsaufnahme. Parallel steigen die Ansprüche, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Den gesellschaftlichen Veränderungen und Ansprüchen begegnet seit einiger Zeit Snackifikation – ein Trend aus Amerika. Was steckt dahinter und wie steht es um die Gesundheit bei diesem Ernährungstrend? Was ist Snackification? Neben den 3 Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot ist hierzulande der Snack für zwischendurch geläufig. Viele dieser Snacks sind süß, salzig oder fettreich. Diese Tradition wird zunehmend durch Snackifikation abgelöst. Dabei handelt es sich um gesundheitsförderliche, vollwertige Minimahlzeiten, die zeitlich und räumlich flexibel eingenommen werden und eine Hauptmahlzeit ersetzen können. Damit verändert sich die klassische Mahlzeitenstruktur und angepasst an den gesellschaftlichen Wandel und das neue Arbeitsleben wird diese Art der Ernährung spontan gestaltet. Es wird gegessen, wenn es gerade passt oder der Hunger sich meldet. Dabei stehen Gesundheit, Genuss und pflanzenbetonte, natürliche Zutaten im Vordergrund. Besonders erfreuen sich Minimalzeiten aus anderen Kulturkreisen großer Beliebtheit, wie beispielsweise japanische Ramen, chinesische Dim Sum, hawaiianische Bowls, spanische Tapas oder levantinische Mezze (Anmerkung: Zur Levante gehören die Länder des östlichen Mittelmeeres.). In diesen entsprechenden Ländern haben Gerichte in überschaubaren Größen bereits lange Traditionen. Die klassische Menüfolge aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert tritt durch Snackification zunehmend in den Hintergrund. Schnelle und gesundsbewusste Snacks sind gefragt. Minimahlzeiten lassen sich dabei auf der Hand ohne Besteck (Hand Held Food) verzehren, z.B. Wraps, die auch als gesundheitsförderliches Fastfood (Fast Good) beschrieben werden. Hier liegt der Fokus auf schnellem, servierfertigem Essen, um Qualitäts- und Geschmackseinbußen weitgehend zu vermeiden. Eine weitere Form von Snackifikation ist das „New Snacking“, ein gesundheitsbewusstes Snacken, wie z.B. Obst statt Schokolade. Hierzu zählen sogenannte Ready-to-eat-Produkte, wie beispielsweise Möhrensnacks ebenso wie selbst hergestellte geröstete Kichererbsen als eine gesunde alternative zu Kartoffelchips. Worin liegt das Potential? Befürworter von Snackification legen Wert auf Qualität der Lebensmittel wie Frische, Saisonalität oder Tierwohl. Darüber hinaus sollen die Snacks eine große Geschmacksvielfalt und hohe Nährstoffdichte aufweisen. Neben den Ernährungstrends aus anderen Ländern besteht auch ein großes Interesse an heimischen Zutaten. Alte heimische Gemüsearten wie Pastinake, Mangold und Grünkohl erleben eine Renaissance, aber auch andere „Ur“-Lebensmittel wie Buchweizen werden wiederentdeckt. Darüber hinaus werden neue Snacks kreiert, die oft in kleinen Manufakturen hergestellt werden. Beispielsweise produziert eine Backmanufaktur in Dresden Gebäcke aus Leguminosen wie Ackerbohnen, Körnererbsen und Lupinen – aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft. Dem in der Bevölkerung wachsende Wunsch nach einer nachhaltigen Ernährung wird damit Rechnung getragen. Snackification eröffnet neue Geschmackserlebnisse. Vegane Snacks werden nicht nur von Veganern gegessen. Snacks aus anderen Kulturkreisen erweitern die kulinarische Vielfalt (s.o.). Aufgrund von veränderten Haushaltsstrukturen wird weniger gekocht und es entstehen mehr spontane Essgelegenheiten - außer Haus, allein oder mit situativen Esspartnern. Snackifikation scheint die Lösung für die gestiegene Mobilität und Flexibilität im Arbeitsleben und den damit einhergehenden Alltagsproblemen - wie zu wenig Zeit zum Essen oder zum Kochen - zu sein. Hier könnte Snackifikation mit Meal Prepping verknüpft werden: Gesundheitsförderliche Snacks, die für die Arbeitswoche selbst auf Vorrat zubereitet und portioniert werden. Information: Meal Prep(ping) - mit Vorkochen den Alltag gut meistern Worin bestehen die Nachteile und wie steht es um den Gesundheitswert der Minimahlzeiten? Hatte sich die Familie früher mehrmals täglich zur gemeinsamen Mahlzeit getroffen, beschränkt sich das gemeinsame Essen in der Familie heute eher auf den Abend. Dieses geht mitunter zu Lasten der Kommunikation – bietet die gemeinsame Mahlzeit doch Raum zum Gespräch und für den Austausch am Essenstisch. Ein weiterer Nachteil kann darin liegen, dass die Achtsamkeit beim Essen verloren geht, denn nur wer Hunger hat, die Mahlzeit genussvoll und in Ruhe einnimmt, isst achtsam. Wenn das Essen dem Terminkalender untergeordnet wird, verteilen sich die Mahlzeiten unregelmäßig über den Tag. Grundsätzlich verringern mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag das Hungergefühl und damit die sogenannten Heißhungerattacken. Anderseits bergen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag das Risiko einer Gewichtszunahme, da unter Umständen der Kalorienbedarf überschritten wird. Experten empfehlen eine Pause von mindestens 2,5 und höchstens 5 Stunden zwischen den jeweiligen Mahlzeiten. Zu kurze Abstände führen zu einer vermehrten Insulinausschüttung, wodurch die Fettverbrennung ungünstig beeinflusst werden kann. Hingegen führen zu lange Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten zu einer starken Absenkung des Blutzuckerspiegels. Dadurch kann neben abnehmender Leistungsfähigkeit der sogenannte Heißhunger entstehen. Bei fertigen Snacks aus dem Einzelhandel sollte der Gehalt an Zucker, Fett und Salz im Blick gehalten werden (Verlinkung auf „UPF´s“). Information: Hochverarbeitete Lebensmittel - ein Segen und Fluch zugleich? Was ist das Fazit? Grundsätzlich ist eine klare Mahlzeitenstruktur – wann esse ich, was esse ich, wo esse ich und wie esse ich - erstrebenswert. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist auf eine pflanzenbetonte Ernährung und die Zufuhr von komplexen Kohlenhydraten in Form von Vollkornprodukten zu achten. Vorsicht ist geboten bei einem Überangebot an hoch verarbeiteten Lebensmitteln, insbesondere aufgrund der häufig ungünstigen Nährstoffzusammensetzung. Snackification kann den Veränderungen in der Gesellschaft und im Arbeitsleben entgegenkommen. Wichtige Aspekte wie die Achtsamkeit beim Essen oder die Bedeutung der gemeinsamen Mahlzeit als Ort des Gesprächs und des Austauschs sollten allerdings explizit in der Mahlzeitenstruktur berücksichtigt werden, damit sie nicht zu kurz kommen. Quellen und weiterführende Informationen Karsten Bär: QioBack in Dresden: Backwaren aus Hülsenfrüchten, im Internet unter bauernzeitung.de (Zugriff 15.07.2024) Silke Böttcher: Snackification: die Definition eines großen Trends, im Internet unter barmer.de (Zugriff: 01.07.2024) Stella Glokowski: Food Report 2020: Minimahlzeiten, Urban Food und Beyond Plastic, im Internet unter ernaehrungsumschau.de (Zugriff 10.07.2024) Heike Kreutz: Snacks für Zwischendurch, im Internet unter bzfe.de (Zugriff: 01.07.2024) Rüdiger Lobitz: Snackification: Gesundes im Kleinformat, im Internet unter bzfe.de (Zugriff 10.07.2024)
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