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Fertiggerichte, Kinderernährung
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Ernährung
Fertiggerichte in der Kinderernährung. Fertiggerichte sind in vielen Haushalten aus der täglichen Ernährung nicht mehr wegzudenken. Ihre Zahl und Vielfalt ist in den vergangenen Jahrzehnten ständig gestiegen. Fertiggerichte zählen zu den Convenience-Produkten. „Convenience“ steht für Bequemlichkeit, Annehmlichkeit, Nutzen oder Komfort. Fertigprodukte sind von Seiten der Lebensmittelindustrie bzw. dem Lebensmittelhandwerk soweit vorverarbeitet, dass sie nur noch erwärmt werden müssen (allenfalls muss Wasser bzw. Flüssigkeit zugefügt werden) oder sogar direkt verzehrt werden können. Sie können eine Zwischenmahlzeit, eine ganze Hauptmahlzeit oder eine Mahlzeitenkomponente sein. Verbraucherinnen und Verbraucher sparen Zeit, insbesondere bei der Küchenarbeit, wenn Fertigprodukte verwendet werden. Zudem erfordern sie nur wenige Kochkenntnisse, so dass sie auch von (älteren) Kindern zubereitet werden können. Fertigprodukte werden nicht nur in der Familie, sondern auch in der Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulmensen eingesetzt. Hier geht es ebenfalls um das Einsparen von Arbeitsabläufen und Personal und damit auch um Kostenersparnis. [Einteilung von Lebensmitteln und Fertiggerichten] Im 13. DGE-Ernährungsbericht wurde anhand von Studien untersucht, inwiefern sich der Verarbeitungsgrad von Gerichten auf die Lebensmittelauswahl und Nährstoffzufuhr von Kindern und Erwachsenen auswirkt. Im Rahmen der Betrachtung der Ernährungsmuster mit unterschiedlichen Anteil an verarbeiteten Lebensmitteln, wurde folgende Einteilung der Lebensmittel vorgenommen: VerarbeitungsstufeBeispiele 1 frische Lebensmittel Obst, Gemüse, Nüsse, TK-Gemüse, Trockenfrüchte, Fleisch, Fisch, Reis, Kartoffeln, Getreide, Wasser, Tee, Eier, frische Milch, ungereifter Käse 2 Verarbeitete Lebensmittel Obst-/Gemüsekonserven, Schinken, geräucherter Fisch, Fruchtjoghurt, Frischkäsezubereitungen, gekochte Cerealien, Müslimischungen, abgepackte Salate 3 Hoch verarbeitete Lebensmittel Ready-to-eat Desserts, Müsliriegel, Kekse, Kuchen, Pasteten, Eis, Marmelade, Süßwaren, Schokolade, Schmelzkäse, Brot, Wurst, Schnittkäse, Burger, Hot Dog, Sandwich, gesüßte Cerealien, Beikost Ready-to-heat Vorverarbeitetes Fleisch, Nudelgerichte, Suppen, Reisgerichte, Chicken-Nuggets, Pizza, Lasagne, Flammkuchen, Kartoffelgerichte wie Pommes frites, Kartoffelpüreepulver, Kartoffelkloßteig durch Zugabe von FlüssigkeitInstantproukte wie Trockensuppen, Trockenprodukte, Gewürzmischungen, Instanttee, Fruchtmark, Backmischungen, Instant-Kaffeepulver Ready-to-drink Softdrinks, Limonaden, gesüßte Milchgetränke, Milchshakes Die in diesem Artikel angesprochenen Fertiggerichte befinden sich vor allem in Kategorie 3 „hoch verarbeitete Lebensmittel“. Ein Ergebnis des DGE-Ernährungsberichts war, dass Kinder und Jugendliche ca. 42 Prozent ihrer Gesamt-Energiezufuhr aus hoch verarbeiteten Lebensmitteln zu sich nehmen. Also fast die Hälfte der Lebensmittel, die verzehrt werden, stammen aus Kategorie 3. Mit Blick auf den immer größer werdenden Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher in Deutschland, ist dies kein besonders positives Ergebnis. Fertiggerichte gibt es generell als gekühlte oder tiefgefkühlte Varianten, in Konserven (Sterilkonserven) oder als getrocknete Produkte. Kühl- oder Tiefkühlgerichte sind beispielsweise fertige Salate, Hot Dogs, Pizzen, Nudel- und Reisgerichte. Sterilkonserven enthalten oft Suppen und Eintopfe oder Gemüse. Trockengerichte sind beispielsweise Tütensuppen, Fix-Gerichte, Instant-Kartoffelknödel oder Backmischungen. [Beurteilung von Fertiggerichten – speziell für Kinder] Fertiggerichte sparen viel Zeit und Arbeit - ohne Frage. Ob auch immer alles ausgewogen ist, was schnell auf den Tisch kommt, hängt dabei entscheidend von der Zusammensetzung ab. Fertiggerichte enthalten reichlich Zusatzstoffe Grundsätzlich sind alle Zusatzstoffe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin geprüft. Über die Wechselwirkungen der Zusatzstoffe untereinander ist wenig bekannt. Fertiggerichte, die von Kindern gerne verzehrt werden, können Geschmacksverstärker und weitere Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe und zudem Aromastoffe enthalten. Je stärker verarbeitet ein Gericht ist, desto mehr solcher Stoffe sind i.d.R. erforderlich, um ein verzehrfähiges Gericht herzustellen. Einige Menschen reagieren auf einzelne dieser Stoffe mit pseudoallergischen Reaktionen, die sich z. B. in Hautreaktionen, Durchfall oder Blähungen äußern können. Geschmacksverstärker wie Glutamat oder Süßstoffe prägen die Kinder auf einen dominierenden Einheitsgeschmack. Die Sensibilität für lebensmitteleigene Aromen wird dadurch stark geschwächt. Natürliche Lebensmittel werden somit als fad und langweilig empfunden. Die Erfahrungen aus der Kindheit beeinflussen unmittelbar das spätere Essverhalten und prägen auch die Geschmacksvorlieben im Erwachsenenalter. Tipp: Lesen Sie aufmerksam die Zutatenliste. Zusatzstoffe sind deklarationspflichtig. Auch die Verwendung von Aromastoffen muss gekennzeichnet werden. Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat in einem Markt-Check in 2020 Fertiggerichte, die speziell Kinder ansprechen, unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Gerade Produkte, die für Kleinkinder beworben werden, enthalten zwar die Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander, jedoch zu wenig Energie. Die Kinder haben also schnell wieder Hunger und sind nicht ausreichend gesättigt. Ein weiterer Kritikpunkt ist der zu hohe Salzgehalt einzelner Produkte. Anders als ausgewiesene Produkte für 1-3jährige Kinder unterliegen die Fertigprodukte für Kinder ohne Altersangaben keinen besonderen rechtlichen Vorgaben. Viele dieser Produkte enthalten im Vergleich zu gleichwertigen Produkten für Erwachsene zu viel Salz. So ist durch eine Portion Ravioli in der Dose ist bereits die Hälfte des Tagesbedarfes an Salz eines 4-6-Jährigen gedeckt. Der Markt-Check hat außerdem den bereits erwähnten Befund bestätigt, dass in solchen Fertigprodukten besonders viele Zusatzstoffe enthalten sind. [Was kann man tun – wie kann man die Gerichte aufpeppen? ] in Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben auf Fertiggerichten und Vergleich unterschiedlicher Produkte lohnt sich auf jeden Fall. Darüber hinaus helfen diese Tipps bei der Auswahl von Fertigprodukten im Einkauf: Fettarme und gemüsereiche Gerichte aussuchen. Fettreiche Gerichte, z.B. Lasagne, nur selten anbieten. Fettarme Soßen, z. B. aus Joghurt oder Tomaten, bevorzugen oder Soßen selbst auf Vorrat herstellen. Fertiggerichte mit Gemüse, Kräutern und Vollkornprodukten ergänzen, Sahne im Rezept eines Tütenproduktes durch Milch ersetzten, Creme fraîche durch saure Sahne. Besser Tiefkühlgerichte anstatt Konserven verwenden. Unpaniertes Fleisch und unpanierten Fisch bevorzugen. Vorfrittierte Produkte besser im Backofen oder der Heißluftfritteuse (in der Kita- und Schulküche: im Kombi-Dämpfer) anstatt in der herkömmlichen Fritteuse zubereiten. Außerdem können Fertiggerichte sehr gut mit frischem Gemüse, Kräutern oder Vollkornerzeugnissen ergänzt werden, z. B. zur Tütensuppe Gemüse hinzugeben, dazu als Beilage ein Vollkornbrötchen und zum Nachtisch einen Apfel essen oder die Fertigpizza Margherita mit Paprikastreifen belegen. Ein Weg, Kindern den Spaß an gesundheitsförderlicher Ernährung näher zu bringen ist, mit ihnen die Fähigkeit zum Genießen zu üben und ihnen eine große Vielfalt an frischen Lebensmitteln anzubieten. Ein nächster Schritt ist, dass Kinder und Jugendliche die Kompetenz erlangen, sich einfache Gerichte wie Nudelgerichte, Salate usw. ohne Fertigerzeugnisse selbst zuzubereiten. [Fazit ] Richtig ausgewählt und bewusst verwendet, passen Fertiggerichte – ab und an und nicht jeden Tag – durchaus auch in einen Speiseplan für Kinder. Durch frische Zutaten lassen sich die vorgefertigten Gerichte mit wenig Aufwand leicht aufwerten. Eine Fertigsuppe, ein Pfannengericht oder eine Pizza aus der Tiefkühltruhe schmecken mit frischem Gemüse und mit Kräutern gleich viel besser. Frischobst in Pudding oder Milchreis sorgt für die Zufuhr von Vitaminen und Geschmacksvielfalt. Informationen zur Kinderernährung hier. [Quellen und weiterführende Informationen] Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (Hrsg.): 13. DGE-Ernährungsbericht. Kapitel 4: Einfluss von Lebensmittelverarbeitung und Mahlzeitenzubereitung auf die Lebensmittelauswahl, die Nährstoffzufuhr, die Zufuhr von Zusatzstoffen und das Körpergewicht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Köllen Druck + Verlag GmbH, Bonn 2016 Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (Hrsg.): Markt-Check: Fertiggerichte und Snacks für Kinder – eine gute Wahl?, im Internet unter verbraucherzentrale.de (zuletzt abgerufen am 14.05.2024) Gaby Eugster: Kinderernährung gesund & richtig, Urban und Fischer, München 2007 Susanne Donner: Fertiggerichte – Ungesunde Schnellküche?, in: UGB-Forum 6/08, im Internet unter ugb.de (zuletzt abgerufen am 15.05.2024) Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Hrsg.): Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten, im Internet unter bmel.de (zuletzt abgerufen am 15.05.2024)
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