Anbau und Bewertung von Futtererbsen | ||||||||||||
Stand: 07/14/2005 | ||||||||||||
| Autor: Dr. Karl Feuerhake, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel Das EU-weite Tiermehlverbot, die Skepsis von Verbrauchern und Landwirten gegenüber transgenem Sojaschrot, ließ die Nachfrage nach Eiweißfuttermittel aus heimischer Produktion stark ansteigen. Mögliche Alternativen im Bereich der Eiweißträger sind Süßlupinen, Ackerbohnen und Futtererbsen, wobei die Futtererbsen in ihrer Produktionstechnik und ihren Standortansprüchen von den genannten Kulturen am problemlosesten sind. Dieser Sachverhalt ließ die Anbaufläche von Futtererbsen in Rheinland-Pfalz im Jahr 2000 von 4300 ha auf 6300 ha im Jahr 2001 ansteigen. Im Januar 2002 sank der Sojaschrotpreis auf unter 200 EUR pro t. Die rheinland-pfälzischen Landwirte reagierten auf die gesunkenen Sojapreise und bauten insgesamt nur noch 4800 ha Erbsen an. Laut Angaben des Statistischen Landesamtes Bad Ems wurden in Rheinland-Pfalz durchschnittlich im Jahr 2000 35,8 dt/ha-, im Jahr 2001 36,3 dt/ha und im Jahr 2002 33,7 dt/ha Futtererbsen geerntet. Auf insgesamt 7 Standorten wurden in den letzten 3 Jahren in Rheinland-Pfalz Erbsensortenversuche angelegt, wobei auf den Standorten MY/Rosenhof und SIM/Emmelshausen in allen 3 Jahren geprüft wurde.
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