Brombeeren - wild rankend oder stachellos kultiviert

Stand: 07/18/2018
Schwarz-glänzend an dornigem Gestrüpp – so ist die Brombeere fast überall an Waldrändern und Böschungen in freier Natur zu finden. Dort ist sie jedoch nur unter schwierigen Bedingungen zu ernten. Zudem wird vor dem Fuchsbandwurm bei Beeren in Bodennähe gewarnt. Viele Brombeerliebhaber sind dazu übergegangen, die beliebte Sammelfrucht im eigenen Garten zu kultivieren oder im Handel zu kaufen.


Botanik

Die Brombeere besteht wie die Himbeere aus zusammenhängenden kleinen Steinfrüchten, die mit einem Fruchtboden verbunden sind, der wie ein Zapfen in den Beerenkelch hineinragt. Deshalb werden Brombeeren und Himbeeren mit dem botanischen Begriff Sammelsteinfrüchte bezeichnet, während beispielsweise die Erdbeere und die Hagebutte Sammelnussfrüchte darstellen. Eine aus Schottland stammende Kreuzung zwischen Brombeere und Himbeere ist die rot-fruchtige „Taybeere“, benannt nach dem schottischen Fluss Tay.
Die Brombeere Rubus fruticosus L. agg., auch Krotzbeere oder Kratzbeere genannt, ist in den Wäldern von Eurasien und Nordamerika beheimatet. Sie hegt nur sehr geringe Ansprüche an den Boden, ist allerdings nicht frosthart. Für den Erwerbsanbau wird zudem ein Windschutz empfohlen.
Die Brombeerpflanze ist ein 1,5 bis zwei Meter hohes Rosengewächs mit in der Regel stacheligen langen Ruten. Zuchtsorten gibt es rankend oder aufrecht wachsend, sowohl mit Stacheln wie z.B. die ertragreiche, sehr aromatische „Theodor Reimers“ als auch stachellos wie „Loch Ness“, „Thornless Evergreen“, „Jumbo“, „Navaho“ oder „Thornfree“. Stachellose Kultursorten sind oft großfruchtiger, weisen höhere Erträge auf und sind weniger anfällig gegen Rutenkrankheiten, zuweilen aber auch nur mäßig aromatisch.
Brombeeren
© Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR)

Schwarz-glänzend an dornigem Gestrüpp – so ist die Brombeere fast überall an Waldrändern und Böschungen in freier Natur zu finden. Dort ist sie jedoch nur unter schwierigen Bedingungen zu ernten. Zudem wird vor dem Fuchsbandwurm bei Beeren in Bodennähe gewarnt. Viele Brombeerliebhaber sind dazu übergegangen, die beliebte Sammelfrucht im eigenen Garten zu kultivieren oder im Handel zu kaufen.


Botanik

Die Brombeere besteht wie die Himbeere aus zusammenhängenden kleinen Steinfrüchten, die mit einem Fruchtboden verbunden sind, der wie ein Zapfen in den Beerenkelch hineinragt. Deshalb werden Brombeeren und Himbeeren mit dem botanischen Begriff Sammelsteinfrüchte bezeichnet, während beispielsweise die Erdbeere und die Hagebutte Sammelnussfrüchte darstellen. Eine aus Schottland stammende Kreuzung zwischen Brombeere und Himbeere ist die rot-fruchtige „Taybeere“, benannt nach dem schottischen Fluss Tay.
Die Brombeere Rubus fruticosus L. agg., auch Krotzbeere oder Kratzbeere genannt, ist in den Wäldern von Eurasien und Nordamerika beheimatet. Sie hegt nur sehr geringe Ansprüche an den Boden, ist allerdings nicht frosthart. Für den Erwerbsanbau wird zudem ein Windschutz empfohlen.
Die Brombeerpflanze ist ein 1,5 bis zwei Meter hohes Rosengewächs mit in der Regel stacheligen langen Ruten. Zuchtsorten gibt es rankend oder aufrecht wachsend, sowohl mit Stacheln wie z.B. die ertragreiche, sehr aromatische „Theodor Reimers“ als auch stachellos wie „Loch Ness“, „Thornless Evergreen“, „Jumbo“, „Navaho“ oder „Thornfree“. Stachellose Kultursorten sind oft großfruchtiger, weisen höhere Erträge auf und sind weniger anfällig gegen Rutenkrankheiten, zuweilen aber auch nur mäßig aromatisch.
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