| Beschreibung
Die Weinbergterrassen rund um Winningen sind einmalig. Ihre Trockenmauern aus Bruchstein stellen eine besondere Landschaftsarchitektur dar. Wie Schwalbennester verzieren die „Chüere“ (= Chor im Sinne von Empore), wie die Terrassen im moselfränkischen Dialekt genannt werden, den Steilhang. Vergleiche mit einem riesigen Amphitheater oder einer gotischen Kathedrale lassen den Eindruck noch besser beschreiben, der sich beim Anblick der unzähligen Mauern mit ihren prägnanten Spannbögen in den Weinlagen Uhlen, Röttgen und Brückstück darbietet. Die Hänge der beiden Moselbögen ragen rund 150 m über die Mosel empor und sind nach Südosten und Südwesten optimal zur Sonne ausgerichtet.
Landschaftliche Besonderheit / Landschaftsbild Der Leuchtpunkt spannt sich über die Weinlage Uhlen westlich von Winningen, die Gemarkung Kobern und bis in die östlich gelegenen Weinlagen Röttgen und Brückstück. Am Beispiel des Uhlens lässt sich die Dimension der Weinbergterrassen in Zahlen ausdrücken: 29 übereinander angeordnete Terrassen mit einer Gesamtlänge von 17,4 km Trockenmauern schmücken die Weinberge. Die Mauerhöhe beträgt durchschnittlich 2,5 m. Die höchste Mauer ragt 8 m in die Höhe. 130 Spannbögen und 600 Scherentreppen gliedern die Mauerlandschaft. Mit ca. 19 ha Größe, davon 14,5 ha Rebfläche, ist der Uhlen zugleich die größte zusammenhängende terrassierte Weinbergslage Deutschlands. Zusätzlich gibt es zahlreiche Felsen, die zum Teil aus ehemaligen Steinbrüchen senkrechte Wände bilden. Auch die Lagen Brückstück und Röttgen zeichnen sich durch ihre Steillagen und einen hohen Fels- und Trockenmaueranteil aus. Alle Teilbereiche des Leuchtpunktes liegen im Landschaftsschutzgebiet „Moselgebiet zwischen Schweich und Koblenz“. Die den Uhlen umgebenen Wälder sind zudem innerhalb des europäischen Natura 2000-Netzes geschützt. Zahlreiche Felsbereiche unterliegen zudem dem Pauschalschutz nach § 30 BNatSchG.
Der Film zum Leuchtpunkt
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