Weiße, braune, grüne Eier ... | |||
| Wie kommt die Schale um das Ei und warum sind die Eierschalen weiß oder braun oder manchmal sogar grün? Dies sind spannende Fragen! Die Bildung eines Hühnereies benötigt ungefähr einen Tag. Fast dreiviertel dieser Zeit wird für die Ausbildung der Schale gebraucht. Der Dotter eines Hühnereies entsteht im Eierstock und wandert nach dem Follikelsprung in den Eileiter, wo der Dotter mit mehreren Schichten Eiklar umgeben wird und Eimembran und Schalenmembran entstehen. Die feste Kalkschale des Eies wird im sogenannten Eihalter (Uterus) gebildet. Kalkdrüsen entziehen dem Blut die hierfür erforderlichen Mineralstoffe. Für die Bildung einer Eischale muss das Blut mindestens 80mal den Eileiter passieren! Die Eischale ist ca. 0,2 bis 0,4 mm dick und wird abschließend von der sog. Kuticula bedeckt. Das ist ein dünnes Häutchen, das nach dem Legen des Eies gleich an der Schale antrocknet. Es schützt die poröse Kalkschale vor dem Eindringen unerwünschter Keime. Deshalb sollen Eier auch nicht gewaschen werden, weil dann die Gefahr besteht, dass die Kutikula beschädigt wird. Der Eileiter mündet in die Kloake. Von dort verlässt das Ei durch Muskelkontraktionen den Körper und wird ins Nest gelegt.
Quellen und weiterführende Informationen
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