Allgemeines

Die Einstufung rheinland-pfälzischer Flurstücke nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung gemäß der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung fußt auf der bundesweit abgestimmten Berechnung der potenziellen (= standortbedingten) Erosionsgefährdung durch Wasser nach DIN 19708. Diese wird in Anlehnung an die Allgemeine Bodenabtragsgleichung abgeschätzt, indem die drei Faktoren K (Erodierbarkeit des Bodens), S (Hangneigung) und R (Erosivität der Niederschläge) im 20 Meter-Raster ermittelt und multipliziert werden.

Alle landwirtschaftlich genutzten Flurstücke werden nach Mittelwertbildung entsprechend dem Grad ihrer Erosionsgefährdung den Stufen CCWasser1 (erosionsgefährdet) und CCWasser2 (hoch erosionsgefährdet) zugeordnet. Alle anderen Flurstücke weisen entsprechend den Vorgaben keine oder nur eine geringe Erosionsgefährdung auf. Es sind ausschließlich Maßnahmen für Ackerflächen vorgesehen.

Die Landesverordnung über die Einteilung landwirtschaftlicher Flächen nach dem Grad der der Erosionsgefährdung ist am 14.03.2011 in Kraft getreten.





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