Flurbereinigungsbeschluss

Der Flurbereinigungsbeschluss ist ein Verwaltungsakt der Flurbereinigungsbehörde, durch den
Der Flurbereinigungsbeschluss wird öffentlich bekannt gemacht.
In der Hauptgemeinde liegt die zum Beschluss gehörende Gebietskarte während der Bekanntmachung zur Einsichtnahme aus.

Von der Bekanntgabe des Flurbereinigungsbeschlusses bis zur Ausführungsanordnung sieht das Flurbereinigungsgesetz gewisse Nutzungs- und Eigentumsbeschränkungen vor.
So dürfen beispielsweise nur mit Zustimmung der Flurbereinigungsbehörde
  • die Nutzungsart der Grundstücke geändert werden. Dies gilt nicht für Änderungen, die zur ordnungsgemäßen Bewirtschaftung gehören
  • Bauwerke, Brunnen, Gräben, Einfriedungen, Hangterrassen, Kies-, Sand- oder Lehmgruben und ähnliche Anlagen errichtet, hergestellt, wesentlich verändert oder beseitigt werden
  • Obstbäume, Beerensträucher, Rebstöcke, Hopfenstücke, einzelne Bäume, Hecken, Feld- und Ufergehölze entfernt werden
  • Holzeinschläge in Waldgrundstücken, die den Rahmen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung übersteigen, durchgeführt werden.
Zur Vorbereitung und Durchführung der Flurbereinigung dürfen Beauftragte der Flurbereinigungsbehörde Grundstücke betreten und die erforderlichen Arbeiten - zum Beispiel Vermessungen - vornehmen.
Der Grundstücksverkehr, etwa Verkauf, Verpachtung, Teilung oder Belastung von Grundstücken, wird durch die Flurbereinigung nicht eingeschränkt.





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